Wetter wurde doch noch ganz gut.
Sind leider wieder erst sehr spät gestartet, sodass eine große Strecke schon nicht mehr möglich war.
Düsseldorf Sektor Ost haben wir auch nicht aktiviert bekommen. Also ließen wir uns aus dem Sektor schleppen, um da unser Glück zu versuchen.

Auch heute war Kevin mit seiner DG 100 wieder dabei und ich flog die ASW 19. Kevin machte den Anfang und wartete über dem Hildener Kreuz auf mich.

Ich lies mich dann auch Richtung Hildener Kreuz schleppen und klinkte ca. 600m über Meiersberg aus, da wir hier nicht höher durften und Kevin einen guten Bart meldete, dachte ich mir es muss auch im Segelflug passen. In 450m in Hilden unter der Wolke angekommen und na ja. Mehr schlecht als recht.
Nach paar Kreisen war der Bart auch wieder weg und ich bin weiter Richtung Westen vorgeflogen. Feld war vorhanden und die Wolke sah auch gut aus. Hier ging es auch mit ca. 2 m/s integriert und ich konnte Höhe gewinnen.

In 850m AGL war der Bart aber auch wieder weg und ich flog wieder einfach mal vor. Rückholer hatte ich ja.

Nach knapp einer Stunde Flug hatte ich sogar mal die Basis erreicht, welche bei 1400m MSL lag. Im Teamflug ging es mit Kevin Richtung Bergheim.

Wir wollten gegen den Wind vorfliegen und dann mit Rückenwind wieder zurück. Heute war der Wind sehr böig und mit einer Stärke von ca. 25km/h.
Leider ging weder das Kraftwerk in Berheim, noch sah es dahinter gut aus für den Weiterflug. Wir entschieden uns zu wenden und lieber Richtung Sauerland zu fliegen. Der Weg bis zum Rhein war leider relativ mühsam, da kein Bart wirklich gut ging.
Sobald das Gelände anstieg, wurden aber auch die Bärte zuverlässiger und die Wolken sahen besser aus.

Wir flogen also noch bis Werdohl und wendeten dann wieder Richtung Meiersberg.
Gegen den Wind war es sehr mühsam vorwärtszukommen, sodass wir noch einige Bärte auskurbeln mussten, um nach Hause zu kommen.

Nördlich von Radevormwald traf ich meinen letzten Bart und hatte noch 30km bis Meiersberg mit einer Ankunftshöhe von +65m. Es sollte also spannend werden…

Auf dem Weg noch ein paar Wolkenfetzen versucht mitzunehmen. Diese gaben aber auch nichts Brauchbares her, sodass ich den Endanflug auf Meiersberg fortsetze.
Kurz vor Wuppertal war ich dann ziemlich niedrig, da das Gelände hier höher ist als unser Flugplatz. Ich guckte schon mal nach Feldern. Da der Endanflugrechner aber konstant bei +60m blieb, flog ich einfach weiter Richtung Meiersberg.

So tief war ich hier definitiv noch nie. Südlich Wülfrath sah ich das es passen wird und meldete meinen Direktanflug.
Für eine Platzrunde hätte es nicht mehr gereicht.
Wiedermal ein schöner Flug, der im Endeffekt 170 OLC km brachte.

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